Die Rapperin greift gerne im Netz andere Leute an.

Azealia Banks ist als besonders streitlustige Künstlerin bekannt. Die Liste an anderen Musikern, mit der sich die 27-Jährige im Onlinebeef befindet, ist lang: Nicki Minaj, ASAP Rocky, Pharrell Williams oder Iggy Azalea sind nur einige, die den Zorn von Banks schon zu spüren bekamen. Nun ist die Liste um einen Namen reicher: Marilyn Manson.

Auf Instagram ließ Banks die Welt wissen, dass sie gerne den „Schockrocker“ anpissen würde. Dafür nennt sie zwei Gründe: Banks kritisiert Marilyn Manson dafür, dass er sich nach einem Rassisten benannt hat und in seinen Videos nur weiße Frauen misshandelt. Als zweiter Grund ist sie der Meinung, dass Manson an einer solchen Praxis vermutlich Spaß hätte.

Der Künstlername des Rockmusikers ist in der Tat an den rechtsextremen Sektenführer Charles Manson angelegt. Seinen Vornamen hat er sich dagegen von Marilyn Monroe geklaut. Manson begründete seine Namenswahl immer damit, dass er damit die hässliche und schöne Seite Amerikas abbilden wolle. Die ständige Provokation zählt zu seinem Repertoire: In Mansons Biographie stapeln sich Anekdoten, wie er immer wieder die Gesellschaft schocken wollte. Ein Auszug: Angeblich soll er menschliche Knochen geraucht haben, fügte sich mit Scherben große Schnittwunden auf der Bühne zu oder pisste auf Touren regelmäßig in das Catering der Band Korn.

Woher genau die Wut von Banks kommt, ist allerdings nicht überliefert. Marilyn Manson hat sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Wer allerdings versucht, den 49-Jährigen in die rechte Ecke zu drängen, sollte sich einen guten Anwalt besorgen. 2013 führte der Musiker ein Gerichtsverfahren gegen eine Frau, die unter anderem behauptete, er sei positiv gegenüber dem Nationalsozialismus eingestellt. In Kombination mit anderen Vorwürfen forderte Manson von der Frau 50.000 Dollar Schmerzensgeld.

Quelle: Noizz.de