Der Comedian behandelt den Schmerz mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Berühmte Pärchen, die ihre Beziehung zu sehr in der Öffentlichkeit leben, wirken immer verdächtig. Man fragt sich immer irgendwie, ob es nur PR ist oder noch schlimmer: Ob es die zahlreichen Kameras braucht, um selber zu glauben, dass man glücklich ist. Häufig halten derartige Beziehungen dann auch nicht lange – jüngstes Beispiel: Ariana Grande und Pete Davidson.

Nach fünf Monaten inniger Liebe (motivgewaltig auf roten Teppichen demonstriert), zahlreichen Pärchen-Tattoos und einer schnellen Verlobung ist nun alles auch wieder Aus und Vorbei. Seit einer Woche ist vor allem der SNL-Comedian von der Bildfläche verschwunden. Auch Grande hüllte sich eher in Schweigen. Doch damit ist jetzt offensichtlich Schluss.

Pete stand letztes Wochenende als Co-Host bei der Comedy-Benefizveranstaltung „Judd & Pete for America“ auf der Bühne – und alle warteten auf ein Statement zur Trennung. Und Davidson lieferte: Ohne sich selbst zu verschonen, macht er tragikomische Witze über seine Verflossene.

Davidson ist nun obdachlos

Davidson musste im Zuge der Trennung natürlich auch aus dem 16 Millionen Dollar Appartement ausziehen – und verkündete bei seinem Auftritt, dass er aktuell auf der Suche nach einer neuen Bleibe sei. „Hat jemand ein freies Zimmer? Sucht jemand einen Mitbewohner?“ fragte er in die Runde.

Die Sache mit den Partner-Tattoos

Vielleicht wollten Grande und Davidson ja auch demonstrieren, dass zumindest sie beide daran glauben, dass ihre Beziehung für ewig hält. In den sozialen Medien wurden die ewig währenden Liebesbeweise jedenfalls als Fehler kommentiert. Die Leute fragten: „Sag mal, bist du dumm?“, wie er die Kritiker zitierte. Nun gibt er Antwort auf die Frage selbst: „Wie sich herausstellt, war ich dumm.“

Eigentlich noch am Trauern

Seine Auftritte bei Saturday Night Life sagte Davidson in der Woche nach der Trennung ab. Das ging bei seiner anderen Sendung „Judd & Pete“ natürlich schlecht, immerhin trägt die Show auch seinen Namen. „Ich möchte offensichtlich nicht hier sein“ kommentierte er diese Tatsache und wies darauf hin, dass sein Name auch auf Flyern abgedruckt war – er musste also kommen, wie er selbst sagt.

Davidsons Motto bei dieser Trennung ist dann wohl „Angriff ist die beste Verteidigung!“ Der Comedy-Stil des Amerikaners ist dafür bekannt, immer recht schonungslos mit der eigenen Person umzugehen. Während der Beziehung thematisierte er selbst immer wieder, dass Grande eigentlich außerhalb seiner Liga sei. Er gab offen zu, dass sie attraktiver, reicher und erfolgreicher ist als er. Offensichtlich scheint Davidson mit dieser Strategie ganz gut zurecht zu kommen.

Lachen, wenn es nicht zum Weinen reich, ist immer eine gute Sache.

Quelle: Noizz.de