Nachdem die Sängerin Adele mehr als 40 Kilogramm abgenommen hatte, sah sich ihre meistgebuchte Doppelgängerin in Großbritannien, Maria Herriott, gezwungen zu handeln. Um selbst so viel Gewicht zu verlieren, greift sie zu drastischen Mitteln: ein Magenengpass. Im britischen TV verteidigte sie ihre Entscheidung.

Lange Zeit galt Sängerin Adele als das Aushängeschild der Bodypositiv-Bewegung und zeigte vielen Menschen weltweit, dass man in jeder Größe selbstbewusst und erfolgreich sein kann. Nun haben wir alle in den vergangenen Monaten aber mitgekriegt: Adele hat verdammt viel abgenommen. Darüber wurde natürlich in der Klatschpresse heftig diskutiert und jedes Mal, wenn die Sängerin ein neues Bild von sich auf Instagram postet, geht der Spaß von vorne los.

Mehr dazu kannst du in Juliane Reuthers "Fem as Fuck"-Kolumne lesen:

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Für Maria Herriott, die als Großbritanniens erfolgreichste Adele-Doppelgängerin ihre Brötchen verdient, ist Adeles Gewichtsverlust ein echtes Problem gewesen. Wenn sie Adele nicht mehr so ähnlich sieht, sondern nur noch so singt wie sie, wird sie wahrscheinlich nicht mehr so häufig gebucht. Deswegen nahm die Britin einen gut 11.000 Pfund-schweren Kredit auf (das sind etwas über 12.000 Euro) und will sich nun ihren Magen verkleinern lassen – mithilfe einer riskanten Magenengpass-Operation.

Hier kannst du die ganze Geschichte von Adele-Imitatorin Maria hören:

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In der Frühstücksfernsehshow "This Morning" auf dem Sender ITV verteidigt sie ihre Entscheidung, nachdem die Moderatoren ihr sagten, dass sie gar keinen Grund habe, abzunehmen. Daraufhin antwortete sie, dass sie bereits viel abgenommen habe und dass sie die Entscheidung auch für ihre eigene Gesundheit gefällt habe. Nachdem sie aber das erste Paparazzi-Bild von Adeles neuem Look nach ihrer Scheidung gesehen habe, sei das für sie schon ein Schocker gewesen. Sie sagte außerdem:

"Ich glaube tatsächlich, dass ich mein Leben rette. Wenn ich noch mehr zunehme, riskiere ich Diabetes und andere Probleme."

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Magenverkleinerung für beruflichen Erfolg?

Maria sagte den Moderatoren der Show, sie habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, sich den Magen verkleinern zu lassen, Adeles radikaler Gewichtsverlust habe ihre Entscheidung aber vorangetrieben. Dass die OP sehr riskant ist, weiß Maria aus eigener Erfahrung: Bereits vor 13 Jahren unterzog sie sich einer Magenengpass-OP. Das Band, welches den Vormagen vom restlichen Magen abtrennt, musste jedoch aufgrund von Komplikationen entfernt werden.

Maria wurde laut eigenen Angaben versehentlich aus dem Krankenversichertenprogramm des britischen Gesundheitssystems, NHS, entlassen. Durch den Lockdown müsse sie so lange warten, dass sie die Sache nun mit einem eigenen Kredit beschleunigt habe. Sie sei zuversichtlich, dass diesmal weniger Komplikationen entstehen, weil sich die Methode verbessert hätte.

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Ein Magenengpass gehört zu den am häufigsten angewandten Operationen, um krankhaften Übergewicht und Fettleibigkeit entgegenzuwirken. Der Eingriff ist allerdings sehr risikoreich und sollte nur dann unternommen werden, wenn Ernährungsumstellung und Sport keine Erfolge erzielen oder aber das Übergewicht bereits so fortgeschritten ist, dass Sport und eine Ernährungsumstellung alleine nicht mehr helfen können. Ob das bei Maria der Fall ist, können wir natürlich nicht beurteilen.

Quelle: Noizz.de