Und startet mit einer Sendung auf dem Privatsender Red Bull TV.

Mit seiner Show „The Road Trick“ reist Adam Trent, wie viele junge Amerikaner, mit dem Rucksack durch Europa. Ein richtiger Backpacker.

Adam performt hier in Paris für zwei junge Frauen Foto: Adam Trent / Adam Trent

Dabei besucht er verschiedenste Personen, die nicht unbedingt an Zauberei glauben. Doch mit coolen Tricks kriegt er es hin, dass sie alle staunen und nicht fassen können, was sie gerade gesehen haben.

Gegenpol zu anderen US-Zauberern

Anders als beispielsweise Chris Angel, der eine wahnsinnig aufwendige, pompöse Show in Las Vegas hat, tritt Adam Trent bescheiden auf. Egal, ob mitten auf der Straße, in Geschäften oder bei Leuten zu Hause.

Adam mit einem Trick in Paris auf der Straße Foto: Adam Trent / Adam Trent

Er versucht dabei, den Menschen wieder das Wunder der Magie nahezubringen. Nicht einfach, denn wer im Alter über acht findet noch Zauberei spannend?

Hier ist einer seiner simplen Tricks, den Adam für uns aufgeführt hat:

Wir haben Adam gefragt, ob er mit seiner Magie schon Mal ein Mädchen einwickeln konnte und warum er gerade Europa als Reiseziel für seine erste große TV-Show ausgesucht hat.

NOIZZ: Adam, wann hast du dich dazu entschieden, deine Leidenschaft zum Beruf zu machen?

Adam Trent: Als ich zehn Jahre alt war, fing ich an, kleine Zaubertricks zu üben. Mit zwölf Jahren verdiente ich dann mein erstes Geld damit: Ich bekam 50 US-Dollar für den Auftritt auf einem Geburtstag und dachte, ich wäre jetzt reich.

Was war der erste Trick, den du konntest?

Adam: Ich glaube, mein erster Trick war ein simpler Kartentrick, den ich meiner Mutter damals vorführte.

War das Publikum immer auf deiner Seite? Oder gab es Shows, auf denen du ausgebuht wurdest?

Adam: Das Publikum ist tatsächlich nie auf deiner Seite. Es ist dein Job als Entertainer, es für dich zu gewinnen. Ich habe schon Shows auf Kreuzfahrtschiffen, auf College-Campusen und später auf großen Bühnen auf der ganzen Welt gemacht – überall ist es das gleiche: Du musst die Leute begeistern.

Was unterscheidet dich von anderen berühmten Zauberern wie Chris Angel?

Adam: Ich gehe den Zauber in einer sehr witzigen Weise an, um mich mit den Menschen zu verbinden und durch die Magie unvergessliche Erlebnisse zu kreieren.

Was fasziniert dich so an Europa? Warum hast du dich dazu entschieden, ausgerechnet hier deine Show „The Road Trick“ zu machen?

Adam: Die Tatsache, dass hier so viele unterschiedliche Sprachen gesprochen werden, macht es zu einer einzigartigen Challenge, herauszufinden, ob Magie eine universelle Sprache sein kann. Ich liebe die Architektur und Geschichte hier und die Möglichkeit, mit verschiedenen Menschen, die einen ganz anderen Hintergrund haben als ich, eine besondere Beziehung aufbauen zu können.

Gibt es einen bestimmten Magier, mit dem du schon immer zusammen auftreten wolltest?

Adam: David Copperfield ist der erste Magier, den ich gesehen habe. Ich würde nicht so gern für ihn auftreten, also vor einer seiner Shows, sondern viel lieber mit ihm kollaborieren.

Adam, hast du es jemals geschafft, ein Mädchen mit einem Zaubertrick zu begeistern?

Adam: Magie ist ehrlich gesagt der beste Icebreaker! Wenn du genauere Tricks sehen willst, wie man Frauen damit begeistern kann, schau dir am besten mal die Kopenhagen-Episode von „The Road Trick“ an. In der Folge besuche ich in eine Modelagentur und treffe ein paar Topmodels …

Quelle: Noizz.de