Anschließend kannst du gleich mit der zweiten Staffel weitermachen.

Die Serie Westworld basiert auf einem Roman beziehungsweise Film namens Westworld aus dem Jahr 1973. Seit vergangener Woche läuft bereits die zweite Staffel. Die Geschichte dreht sich um den Freizeitpark namens Westworld, in dem menschenähnliche Roboter leben. Die Gäste können die Geschichten des Wilden Westens spielen - etwa Banken überfallen, andere erschießen, Gold suchen oder sich mit Prostituierten vergnügen. Die Roboter sind so programmiert, dass sie den Gästen nicht schaden können. Hingegen können die Gäste die Roboter verletzen oder töten. Die Story dreht sich um die Frage, ob die künstliche Intelligenz der Puppen ein Bewusstsein entwickeln kann.

Westworld ist eine Produktion des US-amerikanischen Senders HBO. Bei Netflix oder Amazon Prime sucht man nach der Serie vergeblich. Die Rechte hat sich Sky gesichtert. Da Sky außer Game of Thrones keine beliebten Serien und Filme exklusiv zeigt, entscheiden sich die meisten gegen den kostenpflichtigen Anbieter. Allerdings bietet er momentan ein vergünstigtes Entertainment Ticket für zwei Monate an, das nur 4,99 Euro kostet. Ab Juli zahlt man 9,99 Euro, kann aber monatlich kündigen.

Der Futurologist Dr. Ian Pearson hat ausgerechnet, dass es spätestens 2048 mehr Roboter als Menschen geben wird [NOIZZ berichtete]. Fällt die Nachfrage doch höher aus, könnte es sogar schon 2033 so weit sein. Roboter mit künstlicher Intelligenz sollen schon ab 2028 aufrichtige Emotionen haben und zeigen können. Beim Westworld-Schauen kann man sich darüber schon einmal Gedanken machen...

Wer ist Gast? Wer Roboter? Wer gehört zu den Mitarbeitern des Parks? Wie hängt welcher Geschichtsstrang miteinander zusammen? Was findet in der Vergangenheit statt, was in der Gegenwart? Westworld lebt von seiner unvorhersehbaren Handlung und wird jeden Zuschauer irritieren.

Zwar verschmelzen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine bei Westworld. Allerdings gibt es einige Szenen, in denen beide Zusammentreffen, die Unterschiede aufblitzen und oft direkt wieder verschwinden. Im Labor etwa, wo die Puppen repariert und gewartet werden, lassen sie sich von ihren Gebietern sprachsteuern. Die schauspielerische Leistung der Roboter-Darsteller überzeugt absolut.

Wer Westworld schaut, kommt nicht umhin, über das Menschsein nachzudenken. Wenn Roboter von Menschen nicht mehr zu unterscheiden sind, stellt sich die Frage, was unsere Spezies ausmacht. Da die Menschen im Westworld-Park zudem ihre kriminellen Fantasien an den Puppen auslassen, werden die Abgründe menschlicher Seelen sichtbar.

Quelle: Noizz.de