Auch dieses Mal stammen die Drehbücher von J.K. Rowling.

Auch wenn wir die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben haben, dass sich die Eule mit unserem Hogwarts-Brief einfach nur verflogen hat: Ab dem 15. November haben wir endlich wieder die Möglichkeit, in die Potter-Welt einzutauchen. Denn dann startet der zweite Teil des Harry-Potter-Spin-Offs „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“.

NOIZZ hat 5 Facts über die Fortsetzung, die ihr sicher noch nicht wusstet!

1. Newt Scamander reist nach Paris

In der letzten Szene des ersten Teils sieht man Magizoologe Newt Scamander an Bord eines Schiffes steigen: Ob er damit direkt Richtung Paris schippert? Der zweite Teil des Sequels spielt nämlich in der französischen Hauptstadt.

Fun Fact: Gedreht wird der Film allerdings nicht in Frankreich, sondern wieder in England in der Nähe der Harry-Potter-Studios vor den Toren Londons! In Paris trifft Newt auf seine erste große Liebe Leta Lestrange (eine Vorfahrin der gefürchteten Bellatrix Lestrange). Dabei schien sich am Ende des ersten Films doch auch etwas zwischen Tina und Newt anzubändeln …

2. Queenie, Tina und Jacob sind auch wieder dabei

… keine Sorge! Auch wenn das Treffen mit Leta wohl für ein kleines Eifersuchts-Drama sorgen wird: Queenie, Tina und der „No-Maj“ (amerikanisch für Muggle) Jacob sind auch in Teil 2 mit dabei! Bilder verraten: Newt wird wieder versuchen nach New York einzureisen, dabei aber Probleme haben. Schließlich wüteten seine geliebten Tierwesen in Teil 1 in der Hauptstadt und sorgten für Chaos! Wie viel Raum sie in dem neuen Film einnehmen werden, ist bisher allerdings noch nicht bekannt.

3. Der Titel verrät: Grindelwald wird eine große Rolle spielen

Was dagegen jetzt schon klar ist: Der gefürchtete Zauberer Grindelwald, den wir schon aus den Harry-Potter-Filmen kennen, wird in den Mittelpunkt der Handlung gerückt. Gespielt wird der ehemalige Freund von Dumbledore übrigens von Johnny Depp — was schon für viel Kritik seitens der Potterheads sorgte! Wie der Titel verrät, werden wir in Teil 2 wohl einiges über Grindelwald erfahren.

Er ist quasi der Vorgänger von Voldemort: Zusammen mit seinen Anhängern will er den reinblütigen Magiern die Vorherrschaft sichern. Nachdem Newt ihn im ersten Teil enttarnt hat, schafft er es zu flüchten. Also beschließt sein alter Freund Dumbledore, ihn mit Newts Hilfe wieder einzufangen, schließlich hat keiner ein engeres Verhältnis zu dem Bösewicht, als der spätere Hogwarts-Schulleiter.

4. Wir werden einen ganz neuen Dumbledore kennen lernen

Den weisen Potter-Dumbledore werden wir in dem Film wahrscheinlich trotzdem vermissen müssen: Denn im zweiten Teil des Spin-Offs dürfen sich die Fans auf eine jüngere Version (gespielt von Jude Law) des Mannes mit dem Rauschebart freuen. Regisseur David Yates kündigte schon an, dass wir den jungen und anpassungsfähigen Dumbledore kennenlernen werden, der als rebellischer Lehrer in Hogwarts unterrichtet.

Aus Teil 1 wird deutlich: Schon lange vor Harry pflegte Dumbledore besondere Verhältnisse zu seinen Schülern. Über seinen Schützling Newt spricht er nur in höchsten Tönen. Kein Wunder, dass er ihn bittet, ihm bei der Jagd auf Grindelwald zu unterstützen … das hat er mit Harry schließlich auch schon gemacht!

5. Dumbledores Homosexualität spielt keine Rolle … zumindest in Teil 2!

Echte Potterheads stellten damals ja schon die Vermutung auf, dass Dumbledore sich zu Männern hingezogen fühlt. J.K. Rowling bestätigte in einem Interview im Jahr 2007, dass sie immer einen homosexuellen Schulleiter vor Augen hatte. Diese Aussage hatte die enge Freundschaft zu Grindelwald in ein ganz anderes Licht gerückt. Die Fans bangen seitdem: Wird Dumbledore in dem neuen Film als offen schwul dargestellt?

Nein! Wie Regisseur David Yates Ende Januar 2018 bekannt gab, wird seine Homosexualität nicht explizit im zweiten Teil zu finden sein. Allerdings bestätigte er, dass echte Fans schnell verstehen würden, dass Grindelwald und Dumbledore „in ihre Ideen, in ihre Ideologie und ineinander verliebt“ gewesen seien. Die Reaktion der Fans: Empörung! J.K. Rowling stimmt die Fans mit einem sarkastischen Tweet allerdings wieder versöhnlich:

Schließlich bezieht sich Yates Aussage ausschließlich auf Teil 2 – dass noch drei weitere Teile folgen werden, haben die Fans bei der ganzen Empörung wohl kurz vergessen!

Quelle: Noizz.de