Die Serie über die furchtlose Vampirjägein feiert 20. Geburtstag. Ein Grund zurückzuschauen.

Als „Buffy – Im Bann der Dämonen” vor 20 Jahren im US-Fernsehen startete, waren nicht nur unzählige Mädchen völlig aus dem Häuschen. Die Serie, in der die mutige Teenagerin Buffy Vampire und Monster vermöbelt, wurde Kult und von Frauen und Männern gleichermaßen gefeiert. Auch in Deutschland, wo die Serie 1998 anlief.

Zum 20. Ausstrahlungsjubiläum am 10. März 2017 feierten verschiedene US-Medien Buffy und verwiesen sogar auf die nie gezeigte Pilotfolge von 1996, die bei YouTube zu sehen ist. Und nicht wundern: Willow wurde in der Pilotfolge noch nicht von Alyson Hannigan gespielt.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

20 Jahre Buffy: Das ist doch der perfekte Anlass, um auf eine Serie zurückzublicken, die viele Kinder der 90er geprägt hat und von der wir fünf Dinge gelernt haben:

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Nachdem jahrelang Disney-Prinzessinnen und Barbies die Welt von Mädchen beherrschten, wirkte Buffy wie ein Erdbeben. Die taffe Vampirjägerin war nicht nur selbstbewusst und witzig, sondern hatte auch Muckis und keine Angst vor Gefahr. Nicht umsonst gilt Buffy als Vertreterin des weiblichen Empowerments.

Wer wollte nicht so cool und stark sein wie Buffy? Die Vampirjägerin war ein absolutes Vorbild für uns 90er-Girls. Sie inspirierte uns dazu, stark und selbstbewusst zu sein. Denn Frauen stehen Männern in Sachen Mut in nichts nach.

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Buffy ist schön, blond und Cheerleaderin: Trotzdem entscheidet sie sich dagegen, mit eingebildeten Cheerleadern rumzuhängen, sondern freundet sich mit der Streberin Willow und dem Comic-Fan Xander an. Die beiden stehen ihr bei jedem Kampf bei und unterstützen sie, wo sie nur können. Ebenso wie Buffys Wächter Giles, der Schulbibliothekar ist.

Buffy machte niemanden runter, außer vielleicht fiese Vampire, und setzte ein Zeichen gegen Mobbing. Nerds und Außenseiter sind einfach die besseren Freunde – vor allem wenn sie eine Beschützerin wie Buffy haben.

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Nachdem Buffys Freundin Willow erst mit dem Werwolf Oz zusammen ist, trifft sie in Staffel vier Tara und verliebt sich in sie. Die Beziehung der beiden Frauen war eine der ersten lesbischen Beziehungen im TV und sorgte für viele Diskussionen.

Damit enttabuisierte Buffy Homosexualität und zeigte, dass es völlig egal ist, welches Geschlecht man liebt. Ein starkes Zeichen gegen Homophobie! Buffy war der Gesellschaft eben einige Schritte voraus.

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Angel ist Vampir und müsste eigentlich Buffys Feind sein. Es stellt sich aber früh heraus, dass er auf Buffys Seite kämpft und die beiden verlieben sich ineinander. Selbst als Angel zum fiesen Angelus mutiert, liebt Buffy in weiterhin. Der Endkampf der beiden in der zweiten Staffel ist deshalb sehr herzzerreißend.

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Nachdem Angel weg ist, bandelt Buffy mit Spike an, dem Vampir der in der ersten Staffel noch ihr Feind war. Am Ende der Serie opfert er sich sogar, um die Welt vor der Apokalypse zu beschützen. Selbst dein fiesester Feind, kann irgendwann zu deinem Freund werden!

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Buffy hat kein Problem damit, sich für andere zu opfern. Um die Menschheit vor Monstern zu beschützen, stürzt sie sich in jede Gefahr und für ihre kleine Schwester geht sie Ende der fünften Staffel sogar in den Tod. Buffy ist selbstlos und damit das Gegenteil der egoistischen Ich-Kultur.

Für ihre Selbstlosigkeit wird sie nach ihrem Tod sogar mit dem Paradies belohnt, bis ihre Freunde sie wieder von den Toten auferstehen lassen. Man merke: Selbstlosigkeit tut gut und wird belohnt!

  • Quelle:
  • Noizz.de