Die Rechung ist wohl nicht aufgegangen...

Womit verdienen Influencer eigentlich ihr Geld? Natürlich mit Werbung, nur leider kennzeichnen sie diese oft nicht ausreichend. Deshalb wurde jetzt die erste Strafen gegen Schleichwerbung in Deutschland verteilt.

Der YouTuber Flying Uwe hat als erster eine Rechnung bekommen. Eigentlich heißt er Uwe Schüler und begeistert seine Fans mit Einblicken in sein Leben als Sportler oder er kommentiert Videospiele.

Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) verlangt jetzt 10.500 Euro von Uwe. Die Begründung: „Fortgesetzte Verstöße gegen die Werbekennzeichnungspflicht“. Einfach gesagt heißt das, er hat Schleichwerbung gemacht. Und die ist in Deutschland nun mal verboten. Trotz mehrfacher Aufforderungen hat er seine Clips nicht gekennzeichnet.

Der Medienrat sagt dazu: „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wer professionell auf YouTube oder ähnlichen Plattformen agiert, muss sich auch an die geltenden Werbebestimmungen halten.“

Flying Uwe kann das ganze aber nicht so richtig ernst nehmen. Das zeigt er auch grinsend in seinem Reaktions-Video...

Es sollen in den letzten Monaten immer wieder Influencer durch den Verband Sozialer Wettbewerb abgemahnt worden sein. Der Verband sieht sogar die Kennzeichnungen #ad oder #sponsored als nicht ausreichend an. Das Problem ist aber, es gibt noch keine klare Regelung.

Instagram reagierte bereits vor einigen Tagen auf diese Problematik. Künftig sollen Influencer Werbung kennzeichnen können.

Quelle: Noizz.de