Willkommen in der Zukunft!

Ach, was hat uns Hollywood schon für irrwitzige Zukunftsvisionen beschert. Fliegende Autos (in fast jedem Science-Fiction-Film), im Labor gezüchtete Klone für Krankheitsfälle (Die Insel) oder, dass Zeit zur neuen Währung wird (In Time).

In einem Unternehmen in den USA wird jetzt ebenso ein zukunftsträchtiger Schritt gewagt: Ab dem 1. August lassen sich bis zu 50 Mitarbeiter der US-IT-Firma „Three Square Market“ einen Mikrochip unter die Haut implantieren. Kostenpunkt: 300 Dollar pro Stück.

Mit dem Chip sind die Träger dann in der digitalen Welt angekommen. Alles wird automatisiert. Mitarbeiter öffnen im Bürogebäude mit dem Chip Türen, bedienen Drucker und Computer, nutzen den ihn als Visitenkarte und bezahlen in der Kantine.

Klingt alles nicht schlecht. Allerdings sollen auch Gesundheitsdaten gespeichert werden. Der Schritt in die Zukunft kann also auch einen Bruch mit Persönlichkeitsrechten bedeuten.

In Deutschland plant derzeit kein Unternehmen, so einen Schritt einzuleiten. Anders in Schweden. Dort gibt es bereits eine Firma, bei der die Mitarbeiter mit Hilfe eines eingepflanzten Chips Türen öffnen können.

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