Keinen Explicit-Content mehr für Underagers!

Ganz ehrlich, kannst du dir ein Leben ohne einen Streamingdienst wie Spotify oder Apple Music überhaupt noch vorstellen? Immer alle Musik, egal aus welchem Genre oder welchem Jahr theoretisch anhören zu können, ist ziemlich cool.

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Kann aber auch manchmal ziemlich unpraktisch sein. Etwa, wenn sich mehrere Menschen unterschiedlichen Alters in einer Familie einen Account teilen. Vielleicht möchte nicht jeder Elternteil, dass sein Teeniesohn oder Teenietochter harten Rap à la Bushido, 50 Cent oder ASAP Rocky hört. Oder das vierjährige Kleinkind statt auf ein Hörspiel aus Versehen auf Tracks von Kollegah kommt.

Das konnte bisher aber durchaus passieren.

Damit ist bald Schluss. Ab dem kommenden Herbst bietet der schwedische Streaminganbieter in seinem Familienaccount eine neue Funktion an, die sogenannte "Parental Control" – eine Art Kindersicherung für jugendgefährdende Inhalte. Alle Songs, die mit "Explicit" gekennzeichnet sind, werden in dem Modus nicht mehr abgespielt.

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Gestartet ist die Funktion schon in Irland, wenn sie in Deutschland startet, will das Unternehmen seine Nutzer informieren. Hmm, fragt sich nur, wie die Jugend dann die explizite Musik für sich entdecken soll. Denn mal ganz ehrlich: War doch schon cool mit 14 sowas wie "In Da Club" von 50 Cent zu hören.

Bleibt wohl nur der heimliche Freemium-Account, um sein Teenager-Rebellensein auch im Streamingzeitalter voll auszuleben.

Quelle: Noizz.de