Bad News für alle Gamer.

Wer regelmäßig zockt und/oder einen zockenden Partner hat, weiß: Der Haussegen kann schnell mal schief hängen, schenkt man seiner Konsole mehr Aufmerksamkeit als seiner (menschlichen) besseren Hälfte.

Wie viel Liebes-Zoff übertriebenes Zocken aber tatsächlich verursachen kann, zeigen jetzt beunruhigende Zahlen aus Großbritannien:

Dort veröffentliche die Online-Scheidungs-Plattform „Divorce Online“ einen überraschenden Report: So sollen seit Anfang 2018 über 200 Paare eine Fortnite-Abhängigkeit und andere Online-Spiel-Süchte als Scheidungsgrund angegeben haben. Ganze fünf Prozent der 4.665 eingereichten Scheidungsanträge seien somit aufs Gaming zurückzuführen.

Waren Drogen-, Alkohol-, und Glückspielsucht auch in der Vergangenheit schon regelmäßig angebrachte Ehe-Killer, wären es seit der digitalen Revolution immer mehr damit zusammenhängende Süchte, die Beziehungen zum Bröckeln bringen würden.

Einige wichtige Aspekte lässt der Report aber leider offen, die uns brennend interessieren würden:

  •  Fühlen sich mehr Boys oder Girls von ihren Fortnite-zockenden Partnern vernachlässigt?
  • Lassen sich Paare trennen, weil sie gegeneinander zocken und den Konkurrenzkampf nicht mehr aushalten?
  • Oder streiten so viele Eltern über die Fortnite-Nachhilfe ihrer Kinder, dass sie sich deshalb verkrachen?
  • Und am allerwichtigsten: Gibt es bald eine neue Dating-Plattform für geschiedene Fortnite-Player?

Weltweit spielen inzwischen etwa 125 Millionen Menschen den Battle-Royal-Hit Fortnite – bleibt nur zu hoffen, dass das beliebte Spiel nicht bald zu einer globalen Scheidungs-Epidemie à la Great Britain führt.

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Quelle: Noizz.de