Game over.

Seit zehn Jahren kann jeder, der will Minecraft zocken. Für die, die es nicht wissen: Bei dem Open-World-Spiel muss man als Spieler Konstruktionen aus zumeist würfelförmigen Blöcken in einer 3D-Welt bauen. Dann kann man diese Welt erkunden, Ressourcen sammeln, gegen Monster kämpfen und die Blöcke zu anderen Gegenständen weiterverarbeiten.

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Phil Watson, der Twitch-Gemeinde eher als "Ph1lzA" bekannt, macht das schon eine Weile. Fünf Jahre um genau zu sein. Phil zockt nicht nur kurze Spiele. Nein, er hat sich für die schwierigste Spielvariante von Minecraft entschieden, die er eben so lange schon am Stück durchgezockt hat. Hat wohl gemerkt.

Im Hardcore-Modus spielt man am Stück und hat kein weiteres Leben. Wenn man tot ist, ist man tot. Phil hat diesen Modus seit einem halben Jahrzehnt offen. Er ist gut 6,316 Kilometer in seiner virtuellen Spielewelt gelaufen, gut 8 Kilometer geflogen und 732.389 Mal gesprungen. Ohne totzugehen. Diese Statistik hat jetzt ein Ende.

Denn: Phil wurde von einer Spinne gebissen.

Ein kleiner, aber dummer Fehler, wie Phil selber der britischen BBC sagte:

"Es gibt so viel, was ich hätte tun können, ich fühlte mich dumm, einen so einfachen Fehler zu machen."

So lange durch zu halten, sei aber nie sein Ziel gewesen. Er habe einfach gespielt und Glück gehabt.

Seine Niederlage konnten Gaming-Fans live auf Twitch verfolgen. Der 31-Jährige aus Newcastle konnte es nicht fassen, was ihm da passiert ist. Und das Schlimmste: Hätte er kurz vorher einen halben goldenen Apfel gegessen, hätte er die Spinnen-Attacke überlebt.

Tja, shit happens. Nun will Phil nochmal neu einsteigen bei Minecraft. Immerhin, ein Happyend hat sein Fünf-Jahres-Run. Über Twitch, wo ihm mehr als 2.000 Leute folgen, hat er auch seine Verlobte kennengelernt.

Minecraft verbindet.

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Quelle: Noizz.de