Wer den Notarzt ruft, bekommt eine Skype-Behandlung

Stefan Wittmann

Politik, Sport, Gesellschaft
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Notäzte kommen in Oxford erst nach einem Skype-Gespräch Foto: Rudolf Vlček / flickr

Digital-Doktor behandelt Patienten!

Stell dir vor, du hast plötzlich große Schmerzen im Rücken. Du kannst dich kaum bewegen, schaffst es gerade noch zum Telefon, um den Notarzt anzurufen. Und dann wirst du per Skype-Video behandelt.

Kein Scherz!

Das gibt es beim South Central Ambulance Service (SCAS) in Oxford, einer britischen Stadt etwa 90 Kilometer entfernt von London. Patienten mit nicht lebensgefährlichen Symptomen werden per Skype behandelt.

Vorteil für die Ambulanz: Beim Face-to-Face Telefonat kann der Gesundheitszustand des Patienten besser eingeschätzt werden. Notfälle werden weiterhin von einem Krankenwagen abgeholt.

Beim SCAS gingen im letzten Jahr 540.000 Notrufe ein. Die Notärzte stehen unter großem personellen und zeitlichen Druck. Die Skype-Behandlung soll die Fachkräfte entlasten und den Patienten in Lebensgefahr schneller ärztliche Behandlung garantieren.

Quelle: TheSun

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