Warum Orkan "Friederike" ausgerechnet "Friederike" heißt?

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Friederike wütet über Deutschland Foto: David Young / dpa

Wer denkt sich eigentlich diese Namen aus?

Wegen Friederike fahren keine Züge mehr, Xavier durchkreuzte die Deutschen Meisterschaften im Skispringen und Kyrill legte halb Europa lahm.

Dass Stürme Menschennamen tragen, ist Tradition. Aber wer entscheidet eigentlich, wie welcher Sturm getauft wird?

In Deutschland übernimmt die Namensgebung das Meteorologische Institut der Freien Uni Berlin. Wer einen Sturm benennen möchte, kann hier gegen eine Gebühr Wetterpate werden.

Tiefdruckgebiete kosten 236,81, Hochdruckgebiete, die meist länger dauern, 355,81 Euro. Ganz austoben darf man sich bei der Namensgebung aber nicht. Der Name muss klar als weiblich oder männlich erkennbar und standesamtlich anerkannt sein.

Sturmtiefs werden dieses Jahr nach Frauen, Sturmhochs nach Männern benannt. Im nächsten Jahr wird es dann umgekehrt sein.

Übrigens: Stürme mit Frauennamen sind tödlicher. Forscher haben herausgefunden, dass sie als weniger bedrohlich wahrgenommen werden. Weil Menschen deswegen unvorsichtiger sind, kommt es häufiger zu Todesfällen, als bei Stürmen mit Männernamen.

Quelle: Noizz.de

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