Studie zeigt: Facebook gefährlicher als McDonalds

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Amerikaner glauben, dass Facebook einen schlechteren Einfluss auf die Gesellschaft hat als McDonald's Foto: fotolia.com

Diese Studie dürfte Mark Zuckerberg Bauchschmerzen bereiten...

Laut einer Studie des Meinungsforschungs-Instituts „Honest Data“ glauben viele Amerikaner, dass Facebook einen schlechteren Einfluss auf die Gesellschaft hat, als McDonald’s, Coca Cola und Walmart.

Auf Platz eins des Rankings landete der Zigaretten-Hersteller Marlboro (41 Prozent), gefolgt von Facebook (27 Prozent), McDonald’s (21 Prozent), dem Einzelhandels-Gigant Walmart (18 Prozent) und Coca Cola (16 Prozent).

Bei einer zweiten Befragung sollten die Teilnehmer außerdem den schlechten Einfluss von Technologie-Firmen bewerten. Auch hier landete Facebook mit 32 Prozent auf dem ersten Platz, gefolgt von Twitter (27 Prozent), Google (7 Prozent) und Netflix (6 Prozent).

Tavis McGinn, Gründer von Honest Data, schrieb auf LinkedIn, dass die Ergebnisse angesichts der negativen Berichterstattung über Facebook in den letzten Monaten nicht überraschend seien. "Die Leute haben begonnen, die langfristigen Auswirkungen von Facebook auf das psychische Wohlbefinden der Nutzer in Frage zu stellen", schrieb McGinn.

Auch die Live-Übertragungen von Gewaltverbrechen und Selbstmorden sowie die Erklärungen ehemaliger Facebook-Manager, dass das Netzwerk süchtig mache und das soziale Leben der User zerstöre, seien für den schlechten Ruf von Facebook verantwortlich.

Tatsächlich belegen mehrere Studien, dass das intensive und häufige Nutzen von sozialen Netzwerken unglücklich macht. So will eine Studie der University of Pittsburgh herausgefunden haben, dass soziale Netzwerke einsam machen. Und eine Studie des Journal of Social and Clinical Psychology zeigte, dass bei jungen Männern die Dauer der Facebook-Nutzung mit dem Ausmaß von depressiven Symptomen korrelierte.

„Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat diese Sorgen anfangs als ‚verrückt‘ abgetan“, schrieb McGinn. „Doch inzwischen ist die Unzufriedenheit der Öffentlichkeit zu laut geworden, um sie zu ignorieren.“

Quelle: Noizz.de

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