Sie wollten Kaffee und bekamen Ketamin

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Symbolbild: Rauschgift Foto: dpa picture alliance

Damit hatten sie bestimmt nicht gerechnet.

Zwei Bayern wollten eigentlich nur hochwertigen Kaffee kaufen, dann bekamen sie weiße Weihnachten. Denn: Als die beiden die Verpackung öffneten, entdeckten sie statt des braunen Kaffees weißes, gepresstes Pulver.

Weil die Käufer nicht wussten, um was es sich bei der kristallinen Substanz genau handelt, verständigten sie die Polizei, die das Produkt sofort beschlagnahmte.

Den „Kaffee“ bekamen sie von einer Firma aus Vaterstetten (Östlich von München), die den Inhalt von nicht zustellbaren Päckchen verkauft. In den Verkaufsräumen des Händlers entdeckte die Polizei später ein weiteres Päckchen mit der gleichen Substanz.

Doch erste Untersuchungen auf Rauschgift verliefen negativ. Weitere Folgetests bestätigten aber den Verdacht. Es handelt sich um das Narkose- und Schmerzmittel Ketamin, das oft auch als Droge benutzt wird.

Dabei wäre der Kauf ein wahrer Schnapper gewesen: Der Wert (ein Kilogramm) wird auf 70.000 Euro geschätzt.

Da die Polizei nicht ausschließen kann, dass noch weitere Pakete im Umlauf sind, bittet sie, sich im Zweifel bei der Polizei vor Ort zu melden.

Quelle: Noizz.de

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