Hitze macht unser Gehirn zu Matsch

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Puh. Kaum möglich, zu lernen, bei der Bullenhitze ... Foto: unsplash.com

Wir haben es schon immer gewusst.

Hirn plus Hitze gleich ... na ja, wie die Rechnung ausgeht, ist bei diesen Temperaturen wirklich schwer zu sagen. Der Grund: Hitze lässt unser Hirn langsamer arbeiten. Das haben Forscher von der Elite-Universität Harvard jetzt in einer neuen Studie herausgefunden.

Dabei untersuchte Joseph Allen, Co-Direktor der Gesundheitsforschung an der Harvard University, die Leistungsfähigkeit US-amerikanischer Studenten, die in extrem heißen Zimmern wohnten. Seine Feststellung: Ab einer Raumtemperatur von 26 Grad fielen ihnen sogar einfache Mathematikaufgaben schwer.

In dem Versuch brauchten Studenten in den heißen Wohnungen 13 Prozent länger für Mathe-Aufgaben. Bei einer 90-minütigen Klausur sind das schon elf Minuten! Außerdem machten die Hitzköpfe auffällig viele Fehler.

Woran liegt das?

Forscher glauben: Es liegt am Salz! Davon verliert der Körper an warmen Tagen durch das Schwitzen nämlich jede Menge. Im Hirn wird das aber für die Weiterleitung von Signalen gebraucht.

Und was hilft?

Im Grunde genommen nicht viel: Abkühlung. Und Trinken. Und bei Klausuren: Abgeben!

Quelle: Noizz.de