Die Penis-Ratte: 5 Fakten zum hässlichsten Tier der Welt

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Hässlich, aber oho: die Penis-Ratte Foto: dpa picture alliance / dpa picture alliance

Der Name ist Programm.

Sie heißt eigentlich Nacktmull, aber bekannt ist sie vielen unter einem anderen Namen: Penis-Ratte. Wer sie schon mal gesehen hat, weiß, warum. Der Heterocephalus glaber, wie Fachleute ihn nennen, sieht dem männlichen Geschlechtsorgan nicht ganz unähnlich: ein langes, nacktes, faltiges … Na ja, ihr wisst schon.

Jetzt ist rausgekommen: Der Nacktmull kann bis zu 18 Minuten ganz ohne Sauerstoff überleben! Extremen Sauerstoffmangel überstehen die Tiere mehrere Stunden, wie Forscher im Fachblatt „Science“ berichten. Ihr Trick: Sie stellen ihren Stoffwechsel um. Fehlt ihnen der Sauerstoff, um lebenswichtige Organe wie Herz und Gehirn mittels Glukose am Laufen zu halten, nutzen sie stattdessen Fruchtzucker.

Playful naked mole-rats

Keine Frage: Die Penis-Ratte ist unser Thema des Tages. Deshalb haben wir fünf Dinge gesammelt, die du noch nicht über sie wusstest.

1. Sie gilt als hässlichstes Tier der Welt

Zugegeben, schön ist sie nicht: Im Gegensatz zu anderen Tieren wird sie nicht nur nackt und faltig geboren – sondern bleibt es auch bis zum Lebensende.

2. Sie spürt keinen Schmerz

Penis-Ratten sind schmerzunempfindlich. Wenn ihre Haut mit Säure in Kontakt kommt, merken sie nichts. Forscher lieben die afrikanischen Tiere deshalb.

3. Sie wird steinalt

Ihre Lebenserwartung liegt bei knapp 30 Jahren – eine ähnlich große Maus hält nur ein bis zwei Jahre durch.

4. Sie isst ihre eigene Scheiße

Nicht ausschließlich, aber unter anderem. Die Penis-Ratte ernährt sich von Wurzeln, Knollen, Rüben und, nun ja, dem eigenen Kot.

5. Sie trinkt kein Wasser

Stattdessen zieht sie Flüssigkeit aus der Nahrung. Deshalb – und aus vielen anderen Gründen – gilt die Penis-Ratte als sehr genügsames Tier.

Quelle: Noizz.de

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