Diese 4 Dinge ändern sich ab dem 1. Januar 2018

Alina Nöth

Politik, Lifestyle, Reisen
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2018 bringt einige Änderungen mit sich Foto: Tierney / Fotolia

Ein Segen für alle Online-Shopaholics.

Keine Sorge, es geht hier nicht um eine neue Regierung, Kindergelderhöhung, Rente und Co. Das ist natürlich wichtig, aber es gibt auch noch andere Dinge, die sich im neuen Jahr ändern werden.

1. Insekten-Snacks werden erlaubt

Ja, richtig gelesen. Wem Heuschrecken schmecken, dürfte begeistert von dieser Nachricht sein. Denn Insekten werden ab 2018 in der EU leichter handelbar sein. In der Schweiz ist das schon seit einiger Zeit der Fall: Heuschrecken-Snacks und Wurm-Burger werden dort als Lebensmittel verkauft (NOIZZ berichtete). Und jetzt werden Insektenhändler wohl auch in Deutschland Fuß fassen. Wer kriegt da nicht Lust auf einen proteinreichen Insekten-Riegel?

2. YouTube geht härter gegen extremistische Videos vor

Die Video-Plattform wird im nächsten Jahr die Zahl der Personen erhöhen, die Videos auf extremistischen und gewalttätigen Inhalt überprüfen. Der Großteil der „unerwünschten“ Videos wird mittels Algorithmen aufgespürt. Trotzdem wird menschliche Kontrolle weiter benötigt. 10.000 Mitarbeiter sollen extra dafür abgestellt werden. Außerdem greifen ab Januar die Vorschriften des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, das ein schnelleres Löschen verbotener Inhalte fordert. Sollten soziale Netwerke dieses Gesetz brechen und empfindliche Videos nicht innerhalb von 24 Stunden löschen, drohen Bußgeldstrafen bis zu 5 Millionen Euro.

3. Kreditkartengebühren fallen bei Online-Einkäufen weg

Wer hasst es nicht? Diese 50 Cent extra, die man noch bezahlen muss, wenn man online etwas mit seiner Kreditkarte bucht und bezahlt. Damit ist ab 2018 Schluss. Außerdem haften Bankkunden nur noch bis maximal 50 Euro, wenn es zu einem Missbrauch ihrer Bankkarte oder ihres Onlinebankings kommt.

4. Streamingdienst-Abos können auch im EU-Ausland genutzt werden

Ab dem 20. März können wir endlich Netflix, Amazon, iTunes, Sky Go und Co. im EU-Ausland schauen, ohne dass die Streamingdienste dafür zusätzliche Gebühren erheben dürfen. Geoblocking fällt weg. Zu unserer Freude. Netflix and travel!

Quelle: Noizz.de

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