Warum Kiffer den 20. April lieben

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Geht mal kurz „420“: ein Jugendlicher mit Joint Foto: Daniel Karmann / dpa picture alliance

Es begann mit der Hanfplantage.

Der 20. April ist ein besonderer Tag für Freunde des gepflegten Cannabis-Konsums: An diesem Tag wird nicht nur gekifft, sondern das Kiffen zelebriert. Zumindest in bestimmten Kreisen. Aber warum eigentlich?

„Four-twenty“ ist ein Code für, nun ja, das Kiffen – und für den 20. April, an dem sich Menschen weltweit treffen, um gemeinsam Joints zu rauchen. Unklar ist, worauf sich die Zahl bezieht. Manche sagen, 4/20 sei in den USA der Polizeicode für den Besitz von Marihuana gewesen. Andere verweisen auf „Rainy Day Women No. 12 & 35“, einen Song, in dem Bob Dylan singt: „Everybody must get stoned.“ 12 mal 35 sei eben 420.

Durchgesetzt hat sich mittlerweile die Theorie, dass der Code auf Schüler der San Rafael High School in Kalifornien zurückgeht. Sie nennen sich bis heute nur „die Waldos“ und wollen ihre echten Namen nicht preisgeben – angeblich, weil sie mittlerweile erfolgreiche Geschäftsleute sind.

An einem Tag im Herbst 1971 sollen sie sich nach der Schule getroffen haben, um eine Hanfplantage zu suchen – um 16:20 Uhr, also 4:20pm. Angeblich hatte ein Bekannter die Plantage angelegt und eine Schatzkarte gemalt, die die Waldos dorthin führen sollte.

Also rauchten die Schüler einen Joint und zogen los. Der Legende nach fanden sie die Plantage zwar nie, aber aus der Uhrzeit wurde ein Code – und aus dem Code eine weltweite Bewegung.

Quelle: Noizz.de

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