Schalke-Star spielt sich bei FIFA selbst – und schummelt sich besser

Lukas Dombrowski

Sport, Sprachen, Speisen
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Sead Kolasinac ist Stammspieler bei Schalke 04 Foto: Tobias Hase / dpa

Wie vierjährig ist das denn?

Sead Kolasinac (23) von Schalke 04 kann richtig hart schießen. So hart, dass er Sonntag bei seinem Tor gegen Mainz ein Loch ins Tornetz geschossen hat. Und als Profi-Spieler ist er natürlich auch bei der Fußball-Simulation „FIFA 17” auf der Play Station dabei. Er kann sich also selbst spielen – und tut das auch. Das gab er nach dem Spiel gegen die Mainzer freimütig zu.

„Ich habe schon die Schussstärke hochgestellt.”

Aber das reicht Kolasinac nicht. „Auf der Konsole spiele ich FIFA mit mir selbst. Da habe ich schon die Schussstärke hochgestellt, aber noch kein Netz zerschossen.”

Und wir fragen uns: Wie bitte? Kolasinac hat seine Schussstärke bei FIFA hochgestellt?

Normalerweise bekommt jeder Spieler bei Fifa für seine Fähigkeiten von den Entwicklern Werte von 0 bis 99 zugeordnet. Die orientieren sich an den Fähigkeiten in der Realität. Und: Klar, jeder von uns hat bei FIFA hat schon Werte die Werte hochgestellt um zu gewinnen. Das war jedoch zuletzt als Kind, wo man einfach nur gewinnen wollte. Mittlerweile sind wir alle so erwachsen, dass wir FIFA zocken, damit es so realistisch wie möglich ist.

Er hat im Original 82

Nicht so der mittzwanzigjährige Kolasinac. Der hat seinen eigenen Schusskraftwert nach oben gestellt. Warum nur? Er hat im Originalspiel schon eine 82, ist also ziemlich stark. Was hat er sich selbst gegeben? Vielleicht 99? Finden wir ziemlich lame.

Aber na ja: Mit solchen Schummeleien wird Schalke 04 vielleicht auch endlich Deutscher Meister. Zumindest auf der PlayStation.

Quelle: Noizz.de

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