„Tote Mädchen lügen nicht“ bekommt eine dritte Staffel

Alena Struzh

Pop, Food und Feminismus
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Jessica, Clay, Justin und Tony in Staffel 2 von "Tote Mädchen lügen nicht". Foto: David Moir / Netflix

Die Geschichte an der Liberty High School geht weiter.

Bereits vor Ausstrahlung der zweiten Staffel von „Tote Mädchen lügen nicht“ spekulierten die Fans, ob die Serie nochmals verlängert wird. Nun haben sie Gewissheit: Netflix kündigte an, dass das Teen-Drama rund um die Liberty High bereits im nächsten Jahr weitergeht. Und das mit einem kurzen, mysteriösen Teaser, der über die sozialen Medien verbreitet wurde:

Es soll wieder 13 Folgen geben, Showrunner wird wie bereits in der zweiten Staffel Brian Yorkey bleiben. Weitere Details gibt es nicht, vermutlich werden die Dreharbeiten aber bereits dieses Jahr beginnen. Auch ist es ziemlich sicher, dass Hannah Bakers Figur, gespielt von Katherine Langford, nicht mehr auftauchen wird – obwohl sich in den vergangenen zwei Staffeln alles um Hannahs Selbstmord und um dessen emotionale und gerichtliche Aufarbeitung gedreht hat. Auf Instagram postete die Schauspielerin einen emotionalen Text, der quasi einem Abschied von ihrer Rolle gleicht.

Doch auch ohne Hannah kann die Show weitergehen – die Macher haben genügend Cliffhanger in der letzten Folge der zweiten Staffel eingebaut. Vermutlich wird es um Teenie-Schwangerschaften, Abtreibung und Amokläufe gehen. Alles sehr tabuisierte und heikle Themen, die vermutlich wieder für Kritik sorgen werden. Zuletzt wurden die Showrunner, die nach Staffel eine neue Handlung abseits der Romanvorlage von Jay Asher gestrickt haben, für die Romantisierung von Amokläufen und deren Verhinderung kritisiert. US-amerikanische Elternverbände fordern immer wieder die Löschung der Serie.

Doch die Zuschauerzahlen sind wohl so erfolgreich, dass Netflix die Serie gerne weiterführt. Zwar feierten Kritiker die Fortsetzung von „Tote Mädchen lügen nicht“ nicht so stark wie die ersten 13 Folgen, doch die Fans freuen sich umso mehr.

Quelle: Noizz.de

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