Leiche bei Obduktion erwacht

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Symbolfoto Foto: Carmen Jaspersen / dpa

Plötzlich raschelte es im Leichensack.

Schock für einen Pathologen in Spanien: Kurz vor der Autopsie eines vermeintlich toten Häftlings, schnappt dieser nach Luft und erwacht.

Wie die spanische Agentur OTR Press berichtet, wurde der 29-jährige Gonzalo Montoya Jimenez fälschlicherweise für tot erklärt, nachdem zwei Wächter ihn leblos in seiner Zelle aufgefunden hatten. Jimenez sei blau angelaufen und zeigte keinerlei Lebenszeichen, so die Beamten.

Gleich drei Ärzte bescheinigten anschließend den klinischen Tod des Mannes. Das Gefängnis informierte Angehörige und Polizei und veranlasste die Untersuchung der Leiche.

Alles sah nach einem tragischen, aber natürlichen Tod aus.

In der Gerichtsmedizin bereitete sich der Pathologe gerade darauf vor, die Leiche für die Obduktion aufzuschneiden, als er ein Keuchen hörte. Jimenez wurde daraufhin in Begleitung der Polizei auf die Intensivstation eines Krankenhauses verlegt.

Die Familie des Häftlings gab nun bekannt, dass er sich mit Medikamenten das Leben nehmen wollte. Als Entschädigung für den Irrtum fordern sie die Freilassung Jimenez.

Quelle: Noizz.de

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