4 Gründe für ein Comeback von Stefan Raab

Sabine Winkler

Indie, Kaffee & Liebe
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Kann Stefan Raab es doch nicht sein lassen? Foto: Britta Pedersen / dpa picture alliance

Und sie alle haben mit dem Eurovision Song Contest (ESC) zu tun.

Schon der ESC-Vorentscheid „Unser Song für Kiew“ klingt verdächtig nach Stefan Raabs Casting-Show „Unser Song für Oslo“ ...

2010 wurde da Lena Meyer-Landrut als Siegerin ausgewählt. Und die holte mit „Satellite“ gleich mal den ersten ESC-Sieg Deutschlands seit 1982. Zurück zum Erfolg ist wohl die Devise.

Und Stefan Raab?

Eigentlich hat der Entertainer am 17. Juni 2015 sein Karriereende verkündet. Er wolle sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Bei „Schlag den Raab“ im Dezember fiel der letzte Vorhang – oder doch nicht?

Grund #1

Die beiden Vor-Castings fanden im Dezember in Köln statt – die Heimat von Raab.

Grund #2

Produziert wird die Sendung im Auftrag des NDR von Raab TV, einer Tochter der Produktionsfirma Brainpool. Wie der Name schon sagt: Stefan Raabs Produktionsfirma.

Und auch der Executive Producer des Vorentscheids, Jörg Grabosch, ist kein Unbekannter: Er wird oft als der Mann hinter Raab bezeichnet. Er hat alle Sendungen, wie Schlag den Star, TV Total und Co. produziert.

Grund #3

Die Heavytones, Raabs damalige „TV Total“-Hausband, begleiten die Kandidaten beim Vorentscheid und werden auch mit nach Kiew reisen. Bei Lenas, Stefan Raabs, Max Mutzkes als auch Roman Lobs ESC-Auftritt sorgte die Kombo für den richtigen Sound.

Grund #4

Die Jury des Vorentscheids: Lena und Tim Bendzko sind ganz klar Teil des Raab-Universums. Da könnte man schon fast glauben, Florian Silbereisen, der Dritte im Bunde, sei eine Art Tarnung, damit das alternde ARD-Publikum die Lunte nicht sofort riecht.

Außerdem mag weder die Produktionsfirma Brainpool, noch die ARD uns gegenüber so richtig dementieren, dass Raab in dem gesamten Entscheidungsprozess irgendwie involviert ist.

Warum der ESC?

Mit dem ESC verbindet Raab Vieles: Ob unter dem Pseudonym Alf Igel bei Guildo Horn, mit „Wadde Hadde Dude Da“ selbst als Sänger, Max Mutzke, Lena oder Roman Lob – Überall steckt Raab mit drinne.

Die schlechteste Platzierung war ein Platz 10 – Als Lena noch einmal antrat beim ESC in Düsseldorf, um ihren Titel zu verteidigen.

Also nur eine Frage der Zeit, bis Raab sich zumindest für den ESC aus dem Ruhestand zurückmeldet? Es spricht Einiges dafür.

Übrigens: Der neue Vorentscheid ist mega kompliziert!

Und zwar sooo kompliziert, dass die ARD uns extra ein Erklärvideo gedreht hat:

Zusammengefasst gibt es also vier Runden, fünf Kandidaten, die insgesamt 14 Songs singen. Das wird bestimmt leichter zu verstehen, wenn die Sendung läuft.

Zur Wahl stehen Axel Maximilian Feige, Felicia Lu Kürbiß, Helene Nissen, Isabella Levina Lueen und Yosefin Buohler.

Nie gehört? Kein Wunder, denn die fünf konnten sich in zwei Vor-Castings gegen 2.000 Mitbewerber durchsetzten.

Quelle: Noizz.de

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