Ist XXXTentacion gar nicht tot?

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Auf offener straße erschoosen: Rapper XXXTentacion Foto: Xxxtentacion / Facebook

Im Netz wird wild spekuliert.

Am vergangenen Dienstag wurde vermeldet, dass Rapper XXXTentacion in Florida auf offener Straße erschossen wurde. Der kontroverse, aber auch sehr erfolgreicher Musiker kam aus einem Motorradladen und wurde laut Polizei von zwei Männern überrascht, die ihn offenbar ausrauben wollten und das Feuer eröffneten. Im Krankenhaus wurde laut den Ermittlern der Tod des Rappers festgestellt. (NOIZZ berichtete)

Nach der Meldung wurde im Netz wild spekuliert, ob diese überhaupt wahr sei. Es machte ein Video die Runde, in dem der Rapper davon sprach, dass sein Tod nur für einen Videodreh inszeniert wurde.

Die Verschwörungstheorien sprießten danach natürlich aus dem Boden. Zum Beispiel wurde die Rolle von Rapper Drake plötzlich heiß diskutiert. Fans sprachen über Zeilen aus seinem kürzlich releasten Track „I’m upset“: „SMS, triple X/ That's the only time I ever shoot below the neck/ Why you keep on shootin' if you know that nigga dead?/ That's the only kind of shit that gets you some respect“, heißt es in dem Song und viele waren sich sicher: Hier hatte der Kanadier den Tod seines Kollegen angekündigt.

Andere gingen noch weiter und sprachen davon, Drake hätte einen Mordanschlag auf den 20-Jährigen angeordnet. Schließlich liegen beide Musiker schon länger im Streit: Anlass war der Song „KMT“ von Drake. XXXTentacion warf dem Kanadier vor, er habe sich wohl etwas zu stark von seiner Durchbruchsingle „Look at me“ inspirieren lassen.

Die Lösung zu dem vermeintlichen Video aus dem Jenseits war aber schnell gefunden: Es handelt sich um einen alten Clip, den der Rapper vor seinem Tod aufgenommen hatte.

Ebenfalls macht ein weiteres Video die Runde, dass XXXTentacion kurze Zeit vor seinem Tod auf Instagram aufgenommen hatte. Offenbar hatte der 20-Jährige eine dumpfe Vorahnung von seinem Ableben. „Wenn ich sterbe, will ich sichergehen, dass mein Leben mindestens fünf Millionen Kids glücklich gemacht hat“, sagte der Rapper in einem Livevideo. Die große Anteilnahme im Netz scheint zu zeigen, dass er sich diesen Wunsch posthum möglicherweise erfüllen konnte.

Dass es sich bei XXXTentacion aber auch um einen Mann handelte, der offensichtliche Aggressionsprobleme hatte und sowohl gegen Frauen als auch vermeintlich Homosexuelle handgreiflich wurde, sollte bei der Trauer nicht vergessen werden.

Quelle: Noizz.de

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