Und feiert damit sein „Mortal Comeback” ...

Denn so heißt die bereits dritte Videoauskopplung aus dem neuen Album „Asilant“ des Deichkind-Rappers. Wie bei der vorherigen Lead-Single zum Album „Asilant” feiert er sich vor allem selbst.

Der Unterschied: Bisher wirkte das ganze trotz derber Texte und klaren Drogen-Referenzen noch ziemlich real. Das Kettensägen-Massaker und das Video inklusive Ferris-mit-den-Ketten-in-den-Händen, blutverschmierter Justizia mit Schwert in der Hand, dazu die fetten Beats á la Kollegah und Fler – das wirkt alles ein bisschen too much.

Wo ist der alte Ferris MC hin? Klar ist das alles irgendwie eine eindeutige Anspielung auf den Games-Klassiker „Mortal Combat” (auch phonetisch im Songtitel) – wirkt aber so, als ob der Deichkindrapper ein bisschen zu viel gezockt hat.

Will er mit dem Video Kollegah, Fler und Co. Konkurrenz machen? Scheint wohl gut anzukommen in der Hip-Hop-Szene. Oder wie rap.de es so schön ausdrückt: „Dass sich das Deichkind-Mitglied in letzter Zeit mehr (...) den verschiedenen Stilen der jüngeren Generation geöffnet hat, ist spätestens mit „Mortal Comeback“ nicht mehr zu leugnen.“ Sehr euphemistisch.

Quelle: Noizz.de