Pizza, Burger, Fritten: Was soll das Fastfood in DJ Katchs Bett?

Sabine Winkler

Indie, Kaffee & Liebe
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Onion-Rings haben hier nichts zu suchen!

Es gibt Dinge, die wiederholen sich immer wieder. Etwa, wenn man am Wochenende feiern geht, feucht fröhlich einen Kurzen nach dem anderen trinkt und auch heftig flirtet – und es dann irgendwie schafft, sich nach Hause zu raffen.

Ganz ohne One-Night-Stand-Flirt, weil man einfach zu dicht ist. Leider schlägt fast immer dann der Mitternachtshunger zu: So’n Cheeseburger wäre jetzt schon geil.

Zugegeben, die Line „Now we’re too drunk to fuck” nach einer zu durchzechten Clubnacht spricht vielen aus der Seele – und darin liegt auch der ganze Reiz dieser catchigen Dance-Nummer „Lights Out (Too Drunk)” von DJ Katch feat. Hayley. Immerhin hat der Song 8 Millionen Klicks bei Spotify.

Doch warum zum Teufel sind in diesem Video die ganze Zeit irgendwelche Hot-Chicks in Unterwäsche auf ihrem King-Size Bett und fressen, nein schlingen regelrecht, Fast Food und sehen dabei aus, als kriegen sie einen Orgasmus? Das pendelt bei mir zwischen Ekel und Faszination.

Das ist mir alles ein bisschen too much und zu sexistisch angehaucht. Der Clip tut aber so als sei das voll Power-Frauen mäßig, weil sie lieben ja den Fast-Food, statt den Typen aus dem Club. Ganz abgesehen davon, dass alle Frauen am Ende doch noch mit einem Kerl abhängen – mit Sex im Bett. Also doch nicht so sehr too drunk to fuck.

Immerhin, diese Frauen wollen beides gleichzeitig: Den Hamburger und den Hottie in der Kiste, zwei Orgasmen in einem, yeah!

Klar, ich will auch die Pommes rot-weiß nach der Clubnacht. Aber nicht in meinem Bett. Und diese ganze Pseudo-Assoziations-Interpretation kommt für mich einfach nicht hin. Das ist mir doch eine Nummer zu hoch, lieber DJ Katch!

Quelle: Noizz.de

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