Dennis Calmer legt bei der NOIZZ-Party auf – und feiert gerne bis Montagfrüh

Manuel Lorenz

Redaktionsleiter NOIZZ.de
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DJ Dennis Calmer Foto: privat

Hach, da wären wir gern mal dabei ...

Wenn Dennis Calmer am Sonntagmorgen aus dem Watergate kommt, geht die Party für ihn erst richtig los. Der 26-jährige Wahl-Berliner hat dann zwei Nächte am Stück Drinks gemix für die Feierwütigen dieser Stadt.

Um 1 Uhr morgens beginnt seine Schicht, gegen 9 Uhr macht er Feier-„Abend“ und kommt mit der Belegschaft aus dem Club. Dann zieht er los, ins Golden Gate, in den Kater, in den Club der Visionäre.

„Als Barkeeper bin ich Teil des Nachtlebens“, sagt er. „Da ist man gern in Clubs.“

Dennis Calmer macht aber nicht nur Drinks, er macht auch Musik. Vor fünf Jahren hat er damit angefangen – damals noch vom Computer aus. Seit drei Jahren legt er mit Schallplatten auf.

„Als ich von Hamburg nach Berlin kam und zum ersten Mal im Club der Visionäre war, hab ich drei DJs back-to-back auflegen sehen. Die Energie hat mich begeistert.“ Er kauft sich für 150 Euro Vinyl, obwohl er noch gar keine Turntables hat. Heute besitzt er an die 700 Platten – und Plattenteller natürlich auch.

Sein Lieblings-Genre: minimaler House. Sein Lieblings-Club: die Hoppetosse.

Wenn Dennis und seine Kumpels den ganzen Sonntag gefeiert haben, getrunken und getanzt, die ganze Nacht, den ganzen Montagmorgen, geht er nach Hause und bestellt sich Essen – „immer das, wonach mir grad ist“. Dann, endlich, legt er sich schlafen.

Langsam wird es ernster mit dem Musikmachen. Dennis hat schon im Watergate aufgelegt, im Kater-Kiosk, im Biergit & Bier. Demnächst legt er im Chapeau Rouge in Prag auf, im Schumacher Club in Bochum und natürlich am 20. April in der Burg Schnabel in Berlin – zusammen mit den DJs Nico Stojan und Daniel Dreier.

Dennis Calmer legt bei der ersten NOIZZ-Party in Berlin auf Foto: Noizz.de

Irgendwann steht Dennis auf. Er fährt zu seinem Stammplattenladen, dem Black Round Twelve in Friedrichshain. „Ich investiere mein Geld gerne in das Gleiche, womit ich es verdient habe – Musik.“ In dem Laden kauft er Platten und trifft Leute aus der Szene. Wie war die Party? Was gibt's Neues? Was steht als Nächstes an?

Bei Dennis Calmer? Das Label Dusche. Mehr will er erst mal nicht verraten ...

Quelle: Noizz.de

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