Weißt du noch, als Britney Spears aus dem Nichts einen Bürohengst geküsst hat?

Sabine Winkler

Indie, Kaffee & Liebe
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Press-shot-2-PC- Foto: Randee St. Nicolas / RCA Records /Sony Entertainment

Unglaublich trashige Videos, die wir damals ziemlich geil fanden - hier: Britney Spears wohl bestes und zugleich teuerstes Musikvideo „Toxic".

Laut Wikipedia hat Britney Spears im Laufe ihrer zwei Jahrzehnte dauernden Showkarriere 39 Musikvideos abgedreht. Eines davon ist „Toxic“, die zweite Single aus „In the Zone“ von 2003.

Und wenn wir ehrlich sind, fanden wir die rote Zora Britney in dem Video schon cool.

Der Plot des Videos ist leicht erzählt: Britney ist als Geheimagentin auf der Suche nach einem Gift, mit dem sie ihren Freund – aus welchen Gründen auch immer – um die Strecke bringen kann.

Zwischendurch tänzelt sie als Stewardess durch ein Flugzeug, küsst Büro-Männer, ist nackt und diamantenbesetzt in einem Raum, duscht und fährt Motorrad mit einem sexy Typen, der – vollkommen random – mit freiem Oberkörper Motorrad fährt. So sahen gute Musikvideos in den Nullerjahren aus.

Das Beste an dem Clip ist: Er wurde gefeiert von ALLEN Kritikern. „Toxic" erhielt so ziemlich jeden MTV Video Music Award im Jahr 2004: Video des Jahres, bestes Dance Video, in Australien war es sogar der Sexiest Video Clip.

Die Single erreichte, wohl auch dank des Videos, die Top fünf in Australien, Kanada, Ungarn, Norwegen und Großbritannien. „Toxic“ beendete für Britney eine Flaute: Das erste Mal seit vier Jahren schaffte es ein Song von ihr wieder in die US-Bilboardcharts.

Das Video, das als Inspiration für Lady Gagas „Bad Romance“-Clip diente, wurde in drei Tagen in Los Angeles abgedreht und war Britneys teuerstes Musikvideo.

Dank der vielen animierten Specialeffects kostete es eine Millionen Dollar. Soviel gibt ein YouTuber für seine Videos heute sicherlich nicht mehr aus.

Quelle: Noizz.de

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