Der Hype-Rückblick mit Instagram-Influencer Willy Iffland.

Hi Leute! Mein Name ist Willy, und das ist meine Kolumne "Willys Woche" – exklusiv bei NOIZZ! Hier update ich euch regelmäßig über die neusten Hypes aus der Fashion-Welt. Falls ihr die letzte Folge verpasst habt, in der es um mein neues Lieblings-T-Shirt von Off-White geht, findet ihr sie hier!

Vergangene Woche war ich für eine Audi-Kampagne in Südafrika – unter anderem am Strand bei Kapstadt.

Trotzdem will ich den lieben Menschen von NOIZZ ein paar Fragen zu den Hype-Themen der letzten Zeit beantworten. Here you go:

NOIZZ: Du hast die Air Max 97/1 von Sean Wotherspoon gecoppt. Customizer bringen schon seit einiger Zeit die Sohlen und Upper von verschiedenen Sneakern zusammen, was für einige Kontroversen gesorgt hat. Jetzt ist dieser Trend auch bei den Brands angekommen. Was hältst du generell von diesem Trend? Sollten die gut bezahlten Designer sich nicht neue Modelle statt simple Fusionen ausdenken?

Ich: Ich finde das voll okay, warum nicht? Wenn sich das Ergebnis sehen lassen kann, dann sollen die Leute einfach machen. Ich finde der 97/1 ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass man zwei Silhouetten miteinander verschmelzen kann, und glaub mir, dabei wird es nicht bleiben.

Ich bin gespannt, was da noch kommt. Warum immer neue Modelle, wenn man bestehende auch zusammenführen kann? Für mich ein ganz klares Go!

Die neuen SUPREME-Accessories sind revealt worden, neben einer Catcher-Schutzmaske und einer SUPREME-Bullet gibt es dieses Mal einen voll funktionsfähigen Flippertisch. Was davon findet unbedingten Platz in deiner Sammlung? Vom Folding Fan warst du letzte Ausgabe ja sehr angetan!

Ich: ALLES! Ich will alle Accessoires! 'ne, Spaß beiseite. Flipper wäre geil, ist leider aber unmöglich weil sicherlich instore only, die Axt is' super, das Klappmesser, der Stift, das Zippo, das Schlauchboot und die Tassen. Das sind so die Essentials für mich, aber we will see what happens :D

Brands und Designer gehen immer unkonventionellere Wege, um ihre Produkte zu verkaufen, sei es Ikea in Kooperation mit Virgil Abloh, Adidas mit der BVG oder die im August erscheinende Colab mit Dragon Ball. Wie siehst du den Trend zu szeneuntypischen Partnerschaften? Einfache Geldmache oder Zahn der Zeit?

Ich: Beides irgendwie, also auf der einen Seite kann ich es voll verstehen, dass Brands, die nichts mit dem Thema Sneaker oder Streetwear zu tun haben, auf diesen Zug aufspringen, denn es bringt einen gewissen Buzz in einer Zielgruppe, die gegebenenfalls vorher noch nie in der Form dagewesen ist.

Vom Marketingaspekt her macht es voll Sinn, was mich aber gleich wieder zur Kehrseite führt. Es wirkt halt schnell so, als ob man das eben nur macht, um Buzz zu generieren und nicht, weil man es wirklich fühlt. Das ist das große Problem.

Am Ende des Tages soll jeder machen, was er gut findet. Ich bin immer gespannt auf solche Projekte, würde aber bei weitem auch nicht alles kaufen :)

Converse dagegen geht einen anderen Weg. Statt auf etablierte Marken setzen sie auf lokale Brands wie die neuen Colabs mit ROKIT, clot, RSVP Gallery und Babylon zeigen. Findet deiner Meinung nach Converse dadurch wieder zu alter Größe? Oder sind die Zeiten von „Keep it local“ vorbei?

Ich: Auf keinen Fall, Converse ist eine Macht, die die letzten Jahre stark unterschätzt wurde. Ich bin großer Fan dieses einfachen Stils, dieser lokalen Verbundenheit und des zeitlosen Design. Ich liebe den One Star. Einen besseren Basic-Schuh wirst du nicht finden. Und auch da überlegt man sich für die Kollabos immer besondere Dinge. Wartet mal ab, Converse wird wieder präsenter denn je ;)

Quelle: Noizz.de