Hipster-Lexikon für Normalos: D wie Dutt

Larissa Königs

Design, Trends, Social
Teilen
11
Twittern
So einen „Messy-Bun” hat jeder schonmal gesehen – kein Wunder, denn er ist super praktisch! Foto: pexels.com

Eure Hipster-Freunde finden Dinge toll, von denen ihr noch nie was gehört habt? Wir erklären euch ihre seltsame Welt!

Was genau ist ein Dutt?

Ein Haarknoten. Das war eigentlich auch schon die ganze Definition. Um so einen „Haarknoten”, also einen Dutt, zu bekommen, muss man einfach nur die eigenen Haare nehmen und sie irgendwie zu einem haarigen Knödel zusammenzwirbeln.

Die Geschichte des Dutt beginnt schon im antiken Griechenland: Dort war er die Standard-Frisur. Lange trugen fast alle verheirateten Frauen Dutt. Doch nach den 1940er Jahren galt der Dutt lange als altmodisch – bis er in den letzten Jahren ein riesiges Comeback feierte, als die Hipster ihn entdeckten! Seitdem nennt man ihn auch „Bun” (das englische Wort für Dutt).

Wie sieht er aus?

Immer unterschiedlich! Es gibt geflochtene Versionen, tief im Nacken liegenden Knoten (Ballerina-Dutt) oder einfach einen kleinen Knödel auf dem Kopf (Hipsterdutt). Besonders beliebt sind aktuell der „Messy-Dutt” (möglichst locker und unordentlich zusammen gesteckt) und der „Half Bun” (nur die Hälfte des Haares wird zum Dutt hochgesteckt).

Neuerdings tragen auch Männer einen Dutt: Der heißt dann „Man Bun” und wird häufig in Kombination mit buschigem Bart getragen.

Wann brauch ich ihn?

Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Der Dutt ist die perfekte Frisur für jede Gelegenheit: von Abendgala bis Fitnessstudio. Besonders wichtig ist der Dutt, wenn du dich mit deinen Hipster-Freunden triffst: Mach ihn einfach möglichst „messy” (er ist perfekt, wenn es so aussieht, als wärst du gerade aus dem Bett gefallen!)

Achtung!

Benutze auf gar keinen Fall ein Dutt-Kissen – also so ein Donut-förmiges Kissen, das es beim Drogeriemarkt oder bei Primark gibt. Damit sieht dein Dutt viel zu perfekt aus – und das ist gar nicht cool und mega 2012!

Angeberspruch zum Auswendiglernen:

„Im Mittelalter mussten verheiratete Frauen Dutt tragen und diesen häufig auch unter einer Haube verstecken. Aus diesem Grund gibt es heute auch das Sprichwort ‚Unter die Haube bringen’ ”

Quelle: Noizz.de

Themen

Hipster
Kommentare anzeigen

Auch spannend

Mehr