7 Dinge, die ich von Harry Potter übers Leben gelernt habe

Gerrit-Freya Klebe

Poesie & Politik
Teilen
139
Twittern
Harry Potter hat mir vieles beigebracht Foto: dpa picture alliance

Ich warte noch heute auf meinen Brief aus Hogwarts.

Zumindest sage ich das manchmal, nicht ganz ernst gemeint natürlich. Als ich 11 Jahre alt war, habe ich den ersten Harry-Potter-Band gelesen und habe auch alle anderen Teile verschlungen.

Manche Sätze sind geblieben, in den sieben Schuljahren des Zauberlehrlings habe auch ich einiges gelernt:

1. In kleinen Dingen das Magische sehen

Joanne K. Rowling lässt in ihrer Zauberwelt viele alltägliche Gegenstände plötzlich magisch wirken: Die Schokolade ist nicht mehr nur Schokolade, sondern ein Zauberfrosch mit eigenem Willen. Die Bilder an den Wänden können sich mit einem unterhalten und der Bahnhof wird zu einem verzauberten Ort. Doch diese magischen Dinge gibt es auch im richtigen Leben: Das Lächeln eines Menschen oder einfach nur die Sonne, die scheint. Wer sich darüber freuen kann, hat schon ein bisschen Magie in seiner Alltagswelt.

2. Auf den eigenen Körper hören

Harrys Narbe warnt ihn über viele Jahre vor Unheil. Wenn etwas Böses bevorsteht, schmerzt sie. Auch unser Körper sagt uns, wenn etwas nicht stimmt. Doch viel zu oft überhören wir das und schlucken einfach Tabletten. Aber vielleicht sollten wir genau an diesen Stellen einfach mal in uns hineinhorchen. Außerdem machen Narben einen Menschen schön und besonders und sind nichts, wofür man sich schämen sollte.

3. Vorurteile sind falsch. Immer

Zugegeben, ich fand Professor Snape nie sonderlich sympathisch. Ich wage zu behaupten, dass das vielen anderen Lesern auch so ging. Doch spätestens im siebten Teil kam raus, dass er einer von den Guten ist und, wenn auch sehr im Hintergrund, immer auf Harry aufgepasst hat, weil er seit Kindertagen in seine Mama Lily verliebt war. Sein Patronus ist der gleiche wie der von Lily Potter. Und deshalb: Man sollte sich nie ein Urteil über Menschen bilden, solange man ihre Geschichte nicht kennt.

4. Respektvoll zu Tieren sein

Hagrids Lehrbuch muss man den Einband streicheln, um es lesen zu können. Draco Malfoy wird von Hippogreif Seidenschnabel verletzt, als der sich vor ihm nicht verbeugt. Und Harry muss auf die Spinnen hören, um das Rätsel um die Kammer des Schreckens zu lösen. Die Eulen fliegen wichtige Post hin und her: in allen Teilen spielen Tiere eine wichtige Rolle. Sie helfen uns, beschützen uns. Und dafür sollten wir auf sie aufpassen.

5. Gute Freunde sind wichtig

Schon im ersten Teil lernt man, dass man ohne Freunde nicht weiterkommt. Harry hätte ohne Ron und Hermine niemals das Geheimnis um den Stein der Weisen lösen können. Wenn Hermine nicht so gut in Kräuterkunde aufgepasst hätte und Ron nicht so gut Zauberschach spielen könnte, wäre das alles nichts geworden. Auch in allen anderen Teilen und bei der Suche nach den Horkruxen wäre Harry Potter ohne die beiden ziemlich aufgeschmissen gewesen. Auch im richtigen Leben braucht man Freunde, die mit einem Abenteuer erleben oder einfach nur für einen da sind.

6. Liebe kann das Böse besiegen

Ja, auch wenn das jetzt kitschig klingt: Lord Voldemort hat nie verstanden, was Liebe ist. Er hat seine Seele in Stücke gerissen, um unsterblich zu sein. Doch die Liebe von Harrys Mutter war stärker und konnte ihn letztendlich besiegen. Er hat den Schutz, der Harry umgab, nicht greifen können.

7. Es ist egal, woher man kommt

Hermines Eltern sind Muggel, Harrys Eltern sind Zauberer? Völlig egal. In der Freundschaft hat das nie eine Rolle gespielt. Und Hermine war sogar Jahrgangsbeste, konnte also besser zaubern als alle anderen. Und die, die etwas anderes behauptet haben, wurden am Ende eines Besseren belehrt: Dolores Umbridge etwa, die Reinblütern Extra-Punkte geben wollte, oder Voldemort und seine Todesser, die am Ende verloren haben.

Quelle: Noizz.de

Kommentare anzeigen

Auch spannend

Mehr