Bald liefern dir Roboter deine Pizza – zumindest in Hamburg

Tim Osing

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In Amsterdam rollte der Lieferroboter schon die Pizza aus Foto: Promo / Domino's

Nur Treppensteigen können sie nicht.

Die Fast-Food-Kette „Domino's“ stellt neue Maschinen für ihre Lieferdienste ein. Nicht irgendwelche Maschinen. Sondern Roboter.

Sechs Räder, neun Kameras und Platz für bis zu 15 Kilogramm – der kniehohe Roboter der Technologiefirma „Starship“ soll die Lieferdienste revolutionieren.

In Neuseeland und Australien startete Domino's mit den Pizza-Lieferungen, nach den USA ist jetzt auch Europa dran! Am 29. März rollte der „Starship“-Star durch die Gassen von Amsterdam, im Sommer soll der Lieferdienst in Hamburg starten.

So funktioniert's: Auf der Website von Domino's wird die Pizza bestellt und anschließend online bezahlt. Anschließend rollt der neunäugige Kasten los. Mit den Kameras kann er sich im Straßenverkehr orientieren, im Notfall kann ein Mitarbeiter online eingreifen. Wenn der Roboter vor der Tür steht, gibt's eine SMS. Und mit einem Klick aufs Smartphone lässt sich der Deckel des Roboters öffnen. Bei einem Feldversuch für MediaSaturn, die diegleichen Roboter verwenden, hat sich der Roboter in Düsseldorf bereits bewährt.

Die Pizzalieferanten von Domino's sollen übrigens nicht um ihre Jobs fürchten. Laut Deutschland-Chef Karsten Freigang sind die Roboter als Ergänzung zum Liefer-Team gedacht. „Derzeit gibt es viele offene Stellen bei Domino's und die Roboter decken einen kleinen Teil des derzeitigen Bedarfs", sagte Freigang dem „Handelsblatt“.

Das Unternehmen wartet nun auf eine Genehmigung der Stadt Hamburg, spätestens in zwei Monaten soll es aber losgehen. Ein weiteres Problem könnte es in Deutschland aber geben: Weil das LTE-Netz noch nicht gut genug ausgebaut ist, könnte der Roboter in ein Funkloch geraten und dort stecken bleiben. Und die Pizza wäre kalt.

Quelle: Noizz.de

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