Das „Zang Zang Bao“ hinterlässt seine Spuren …

Dass sich die Chinesen für Importe aus dem Westen begeistern können, wissen wir spätestens seit dem Weinboom. Und auch ein anderer französischer Klassiker hat es ins Reich der Mitte geschafft, allerdings in einer gewöhnungsbedürftigen Variante: das Pain au Chocolat.

Die Chinesen nennen ihre Version des Schokobrötchens „Zang Zang Bao“, sinngemäß das „dreckige Brötchen“. Das hat einen Grund: Die Schokolade befindet sich nämlich nicht nur im, sondern in Puderform auch auf dem Brötchen. Dass man sich hiermit die Mundwinkel vollsaut, ist also schon vorprogrammiert:

Gerade das lieben die Chinesen

Lange hatten süße und klebrige Backwaren in China einen schlechten Ruf. Viele chineseische Männer trauten sich noch vor ein paar Jahren gar nicht, Brötchen zu essen. Lange galten sie als Snacks für Frauen und Kinder. Das „Zang Zang Bao“ hilft dabei, diese Vorstellung zu überwinden.

Übrigens: Das „Zang Zang Bao” ist mittlerweile sogar so beliebt, dass die weltweite Nachfrage an Butter spürbar gestiegen ist. Neben Schokolade ist die nämlich die Hauptzutat des Brötchens.

Quelle: Noizz.de