Spinnen könnten in einem Jahr die gesamte Menschheit auffressen

Alina Leimbach

Pop & Politik
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Im Filmklassiker „Tarantula” wollen Riesenspinnen die Menschheit auffressen Foto: Insomnia Cured Here / flickr.com CC0

Zumindest rechnerisch.

Wir sehen eine winzige Spinne im Bad – und erschrecken uns, als würde ein ausgewachsener Löwe vor uns stehen. Dabei sind die Tierchen zumindest in unseren Breitengraden harmlos. Doch ein Vergleich der Washington Post gibt allen Arachnophobikern nun neuen Anlass zur Gänsehaut. Denn bei ihrem Hunger könnten alle Achtbeiner die gesamte Menschheit in weniger als einem Jahr aufessen.

Denn: Es gibt es ganz schön viele Spinnen, auch wenn viele von ihnen sehr klein sind. Einer amerikanischen Studie zufolge gibt es im US-Bundestaat North Carolina in 100 Prozent aller Häuser Spinnen.

Ganz unbemerkt futtern die kleineren und größeren Achtbeiner vor allem Insekten, andere Spinnchen und Käfer. Und zwar ziemliche Massen. Insgesamt sollen die Spinnen weltweit etwa 400 bis 800 Millionen Tonnen Beute vertilgen! Das haben ein deutscher und ein amerikanischer Forscher berechnet.

Damit nicht genug. Die Washington Post hat das ganze spaßeshalber mal etwas anschaulicher gerechnet – und dazu die Menschheit als Vergleich herangezogen. Wir wiegen zusammengerechnet "nur" 357 Millionen Tonnen. Das Fazit der Washington Post: Spinnen könnten uns in weniger als einem Jahr alle essen – zumindest theoretisch!

Anders als uns Hollywood und unser Angstzentrum im Gehirn glauben machen will, stehen wir jedoch nicht auf dem Speiseplan.

Das stört einige Enthusiasten nicht. Der Amerikaner John Darnielle hat auf change.org eine Petition gestartet in der er den fordert: Give Spiders All the Help They Need to Eat Every Human on Earth Within One Year. („Gib Spinnen all die Hilfe, die sie brauchen, um jeden Menschen auf der Erde binnen eines Jahres zu essen.”)

Tja, bei Trump und Co. können wir das ja beinahe verstehen.

Die Menschen sind jedenfalls begeistert.

Die riesen Mengen, die die Spinnen vertilgen, sind übrigens auch für uns gut. Denn sie helfen die Zahl der Insekten klein zu halten. Sonst würden wir vor lauter Käfern und Co. kaum atmen können.

Quelle: Noizz.de

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