Eine Tierschutz-Organisation taufte ihn "Dumbo".

Eigentlich hieß der Elefant "Ping-Pong". Doch als die Tierschutz-Organisation Moving Animals auf das Schicksal des Elefanten aufmerksam wurde, taufte sie ihn kurzerhand "Dumbo". Denn genau wie Dumbo wurde der kleine Elefant gezwungen, Tricks vor Touristen aufzuführen – in noch viel zu jungen Jahren. Ping-Pong a.k.a. Dumbo lebte in einem Zoo in Phuket, Thailand. Am 17. Mai starb er dort.

Dumbo war gerade mal zwei Jahre alt, doch musste schon tanzen, Musikinstrumente spielen und andere Tricks vollführen. Nach der Show konnten Touris zahlen, um ein Selfie mit dem Elefanten zu machen.

Die Organisation Moving Animals startete eine Petition. Sie wollte den Elefanten befreien und in einem Heim gesundpflegen. Mehr als 200.000 Unterschriften wurden gesammelt, woraufhin die Behörden den Zustand des kleinen Elefanten überprüften.

Das ist Dumbo Foto: Moving Animals

Sie fanden heraus, dass der Elefant an einer Magen-Darm-Infektion litt, weswegen er kein Essen mehr aufnehmen konnte und konstant Durchfall hatte. Deswegen war er manchmal zu schwach, um auf seinen eigenen Beinen zu stehen. Die Behörden forderten den Zoo auf, den Elefanten vor Stress und der Öffentlichkeit zu schützen, bis er voll auskuriert ist.

Dumbo erholte sich allerdings nie von der Infektion. Er brach seine zwei Hinterbeine bei dem Versuch, sein eigenes Körpergewicht zu stemmen. Die Verletzungen wurden erst drei Tage später bemerkt. Eine Woche später starb er.

Der Phuket Zoo darf trotzdem weiterhin neue Baby-Elefanten halten. Offiziell hätte er nämlich gegen keine Regeln verstoßen, so die regionalen Behörden. 

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Quelle: Noizz.de