Bitte eine klare Entscheidung treffen zwischen Schlag und skinny!

Das Ding mit Trends ist: Manche bleiben für immer. Und die neue Hipster-Hype-Jeans der Luxus-Marke Ksenia Schnaider könnte eine so ewig-lästige Mode-Erscheinung bleiben. Das Problem: Die Jeans kommt mit zwei verschiedenen Hosenbeinen daher. Ein Ende ist Schlag, ein Ende skinny, quasi zwei schreckliche Jeans-Hosen-Styles kombiniert in einer.

So schrecklich ich beides auch finde, jeder kennt die Freundin, die auf Skinny-Jeans schwört. Die sich, egal welche Jahreszeit, in die ultra-enge Blue-Jeans zwängt und sich mit gequältem Selfie-Grinsen abends wieder rausschält. Genau der Grund, warum ich darauf verzichten kann, viel zu umständlich und unbequem. Nur Hüftjeans sind schlimmer.

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Das andere extrem ist die Bekannte im Freundeskreis, die irgendwie eine Figur hat, der alles steht, sogar das ausufernde Ende einer Schlaghosen-Jeans. Sie ist modisch irgendwie in den Siebzigern hängen geblieben. Mit Tunika und tausend Ketten. Und Schlaghosen in weiß oder verwaschen-Baby-Blau. Die Freundin / die Bekannte kann natürlich auch der Freund / der Kumpel sein, mittlerweile sind Schlag und Skinny-Modelle unisex.

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Jedenfalls, warum auch immer gibt es jetzt einen Mix aus beiden Welten für stolze 375 Dollar vorzubestellen bei die Designerin, die vermutlich dachte: „Jackpot, ich verbinde Pest und Cholera und verdiene mir damit genug Geld für meinen Lebensabend, den ich dann heimlich in der Jogging-Hose auf dem Schaukelstuhl verbringe.“

So schaut die Schlaghosen-Skinny-Jeans von vorne aus Foto: Ksenia Schnaider
So schaut die Schlaghosen-Skinny-Jeans von vorne aus Foto: Ksenia Schnaider

Einziger Trost: Die Maße für die Jeans können individuell geschneidert werden. Deshalb wahrscheinlich auch der hohe Preis. Damit sowohl das linke, als auch das rechte Hosenbein on point, äh, on foot sitzt.

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Quelle: Noizz.de