Amber Heard schildert die grausame Situation in neuen Gerichtsdokumenten.

Das Drama im Fall Amber Heard gegen Johnny Depp geht weiter. Der Schauspieler wurde von seiner Ex-Frau 2016 angeklagt, sie während ihrer Beziehung körperlich und emotional missbraucht zu haben. Diese Anschuldigungen wollte sich der Hollywood-Star nicht gefallen lassen und verklagte seine Ex-Frau vor Kurzem auf 50 Million US-Dollar. Der Grund: Ihre Anschuldigen sollen seiner Karriere großen Schaden zugefügt haben. Auf diese Gegenklage hin hat Amber Heard nun noch detaillierte Beschreibungen des angeblichen Missbrauchs beim Gericht eingereicht.

Darin beschreibt die Schauspielerin eine Situation im Dezember 2015, bei der Johnny Depp ihr gedroht und anscheinend auch versucht haben soll, sie umzubringen. Er soll sie damals bei den Haaren und der Kehle gepackt haben und "Ich werde dich verdammt nochmal töten, hörst du?" geschrien haben. Danach habe er sie aufs Bett gedrückt und auf ihren Kopf eingeschlagen, wobei der Bettrahmen kaputtgegangen sein soll.

"Für eine Weile konnte ich nicht schreien oder atmen. Ich machte mir Sorgen, dass Johnny sich in einem Blackout-Zustand befand und ihm nicht bewusst war, welche Schäden er anrichtete und dass er mich deswegen tatsächlich töten konnte", beschreibt Heard laut "Variety" die Situation in den Unterlagen, die dem Gericht nun vorliegen. "Oft erinnerte er sich nicht an sein wahnsinniges und gewalttätiges Verhalten, nachdem er aus seinem betrunkenen oder medikamentösen Zustand erwachte", so das mutmaßliche Opfer weiter.

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Quelle: Noizz.de